Exchange kann Mailboxen nicht in andere Datenbank verschieben

Der Jahreswechsel ist ja immer eine schoene Gelegeheit, mal etwa aufzuraeumen. Zum Beispiel uebers Jahr aus dem Rahmen gefallene Mailboxen des Exchange mal wieder in eine passende Datenbank zu verschieben. Total lieb, wenn die Kollegen flott vor Weihnachten noch all die unnoetigen Mails geloescht haben. Total bloed, dass Exchange dann zwar den deutlich kleinere Speicherbedarf anzeigt, das Verschieben aber trotzdem nicht klappt. Weil irgend ein Genie naemlich dafuer gesorgt hat, dass die geloeschten Mails gar nicht geloescht werden. Standardmaessig 3o Tage lang. Nur sagt einem das weder die Weboberflaeche noch die Kommandozeile. Das Verschieben schlaegt einfach fehl, obwohl der Job als abgeschlossen gemeldet wird. Suuuper Idee 🙁 Die „RecoverableItems“ sind naemlich an die Mailbox in der Datenbank gebunden.

Schauen wir uns die MBox mal genauer an

Die "recoverable items" in der MBX belegen auch Speicherplatz

Die „recoverable items“ in der MBX belegen auch Speicherplatz

Get-MailboxFolderStatistics -Identity "Name der Mailbox" -FolderScope RecoverableItems | Format-Table Name,FolderAndSubfolderSize,ItemsInFolderAndSubfolders -Auto

So, so, knapp 5000 geloeschte Mails belegen bei dem Account als fast anderthalb GB. Zu den angezeigten gut 1,3 GB muessen die also noch hinzu gerechnet werden. Macht knapp 3 GB… was erklaert, warum das Verschieben in eine Dantenbank mit „nur“ 2GB Limit fehlschlaegt. Obwohl die MBX ja vermeintlich darin genug Platz finden sollte. Einfache Loesung: Nen Monat warten, bis Exchange standardmaessig die geloeschten Elemente nun wirklich loescht. Weiterlesen

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ein Shariff in WordPress fuer die share Button von Facebook, Twitter und Co.

Die share-Button sozialer Netzwerke wie Facebook, Twitter, GogglePlus sind eine ziemlich unanstaendige Sache. Noch bevor der Besucher einer Seite sich entschieden hat, ob er einem dieser Netzwerke ueberhaupt etwas ueber den Besuch des Blogs mitteilen will, verraten diese Buttons allein schon durch ihren Aufruf verschiedene Informationen an diese Netzwerke. Ist der Besucher vielleicht sogar dort noch eingeloggt, laesst sich damit ein schoenes Profil ueber die besuchten Seiten erstellen. Shariff

Im Extremfall schadet soein share-Button dann langfristig vielleicht sogar der eigenen Seite. Wenn soein „soziales Netzwerk“ durch das permanente Verfolgen seiner Nutzer naemlich merkt, dass die ausser Deinem noblen Blog nur lauter subversive Seiten besuchen… dann ermittelt garantiert irgendwann eine schlaue Software, dass Dein Blog ja auch was ganz Schlimmes sein muss. Darunter zu leiden haben also sowohl die Besucher wie die Blog-Schreiber. Trotzdem muss niemand darauf verzichten, diese doch recht praktische Moeglichkeit seine Seite bekannter zu machen, den Besuchern anzubieten. Der Heise Verlag hat dafuer eine Loesung entwickelt, die sogar den Seegen der strengen deutschen Datenschuetzer gefunden hat: Shariff.

Und ich habe mir die kleine Muehe gemacht, den Shariff in ein Plugin fuer WordPress zu packen. Einfach installieren installieren, ein

[shariff]

in den Post schreiben, schon werden die Buttons fuer Facebook, Twitter und GooglePlus angezeigt. Das Ergebnis sieht dann so aus, wie am Ende dieses Textes. Weiterlesen

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html5 video schlauer einbinden

Mit der Einfuehrung der <video>-Tag in HTML5 und Mozillas im vergangenen Monat eingefuehrter Unterstuetzung fuer den MP4-Container mit Ciscos freier h264-Codierung scheint endlich die Zeit der Browserweichen und mehrfach kodierter Filme vorbei. Ganz zu schweigen davon, dass sich die Notwendigkeit von Flash als Kruecke fuers Gucken von Videos damit erledigt hat. Einfach einen Film im Browser schauen, ohne erst Plugins installieren/aktivieren zu muessen. Traumhaft. Mancher wird sich vielleicht schon gar nicht mehr erinnern, dass es frueher einen ganzen Zoo propritaerer Addons dafuer brauchte. RealPlayer, Windows MediaPlayer, Quicktime… nein, was musste sich der Filmfreund doch alles auf den PC schaufeln?

diverse Player unter Windows 98

Ein Blick auf die Technik des vergangenen Jahrtausends: Video-Player-Wildwuchs

Seit dem Flash-Player mit seiner Unterstuetzung fuers MP4-Format gab es keine Notwendigkeit mehr, verschiedene Formate auf den Server zu packen. Andererseits ist Flash natuerlich auch soeine Seuche fuer sich. Doch weil sich die Webdesigner ueber Jahre so schoen daran gewoehnt haben, mittels JavaScript immer den „richtigen“ Player anzubieten, setzen sie diese Unsitte leider auch in Zeiten des <video>-Tags in HTML5 noch fort 🙁 Bloed nur, dass JavaScript als clientseitige Sprache nicht wirklich zuverlaessig ist. Noch bloeder, dass es aus gutem Grund in vielen Browsern deaktivert oder sogar vorher schon an Firewalls/Proxys unschaedlich gemacht wird. Schliesslich kann eine gute Website mit HTML und CSS locker auskommen. Wer sich also auf JS verlaesst, hat Murks schon „vorprogrammiert“. Aber ist es inzwischen denn wirklich moeglich, ein Video auf die Website zu bekommen, dass in allen Browsern und vor allem auch auf anderen Endgeraeten als PCs funktioniert? JA! Weiterlesen

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button.uuid.copiedTheVM

Nun hat sich auch VMWare in meiner Sammlung mit fehlerhaften Fehlermeldungen verewigt:

Anworten sie mir button.uuid.copiedTheVM

„Anworten sie mit button.uuid.copiedTheVM“ Nachdem ich dann nun zehn Mal ohne sichtbaren Erfolg gesagt habe, ist mir der Spass vergangen. Und ich habe einfach „Ich habe sie kopiert“ ausgewaehlt 😉

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mit SoftEther die Clients aus dem Intranet kegeln…

DHCP-Server sind in ordentlichen Netzen eine Pest. Klar, lassen sich die Teile auch halbwegs sicher konfigurieren. Nur wenn ich schon den Aufwand treibe, alle MAC-Adressen den IPs und diese den Ports zuzuordnen, dann kann ich auch gleich mit festen IPs arbeiten 😉 Aber als kleines Zugestaendnis an unsere MacBook-Fraktion habe ich mich dann doch ueberreden lassen, den mobilen Edelteil-Traegern einen DHCP ins Intranet zu stellen. Und um ehrlich zu sein: In meinem Testnetz werkelt auch seit ewigen Zeiten soeine IP-Schleuder. Kann ja nix passieren. Ist ja nen abgeschottetes Netz… Gestern bewahrheitete sich dann wieder Murphys Law: Was schief gehen kann, wird schief gehen! Dank einer ungeschickten Kombination aus SSTP-VPN via SoftEther habe ich alle MacBook-Clients aus dem Kunden-Intranet gekegelt. Und das kam so. Weiterlesen

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gut geklebte Festplatte

Externe Festplatten sind als cold backup inzwischen eine echt preiswerte Loesung. Ich habe prima Erfahrungen mit den Teilen von Verbatin gemacht. Da HDDs aber immer groesser werden, kann gelegentlich ein Umkopieren auf groessere Platten nicht schaden. Auch, weil sich damit das Backup nochmal pruefen laesst. So nach drei Jahren keine ganz bloede Idee. Die alten Gehaeuse muss man natuerlich nicht entsorgen. Einfach oeffnen und eine neue, groessere HDD verbauen. Zumindest bei den aelteren Gehaeusen geht das ganz locker. Inzwischen hat Verbatin das aber auch verkompliziert. Vielleicht, damit man dabei nicht das entdeckt, was ich gefunden habe

Hardware-Loesung: Etwas Klebeband tut Wunder

Hardware-Loesung: Etwas Klebeband tut Wunder

Das leicht lockere Kabel war mit Klebeband fixiert. Ja, wirklich. Das Gehaeuse war noch original versiegelt, als ich die Platte tauschen wollte! Es ist auch nicht irgendwie eine besondere Verbatin-Loesung, denn die vier anderen Platten, welche ich getauscht habe, wiesen diese geniale Konstruktion nicht auf. Und warum ist das nun so bemerkenswert? Weil ich es klasse finde, dass eine Platte, die ueber drei Jahre zuverlaessig ihren Dienst tat, so verbaut ist 🙂 Und wie genial eine offenbar nicht mehr gebrauchte Verpackungs-Tuete verbaut wurde. Wer es auf obigem Foto nicht erkennt, hier noch eine Detail-Aufnahme:

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Windows tickt nicht richtig – Zeitserver unter Windows in einer Domain einrichten

Ich versuche inzwischen ja schon gar nicht mehr, irgend eine sinnvolle Logik im GUI von Windoof zu finden. Hirn abschalten und ueberall mal draufklicken – fuehrt inzwischen meist schneller zum Ziel als das Lesen der super tollen Dokus. Dass ich so jede Menge Zeit spare, hat wohl auch mein PC erkannt. Jedenfall lief seine Uhr inzwischen fast 5 Minuten vor der Zeit. Bislang hatte ich die Arbeitsplatz-Rechner immer so konfiguriert, dass sie sich mit den von der Physikalisch Technischen Bundesanstalt dankenswerterweise zur Verfuegung gestellten Zeitservern syncronisieren. Ging ganz einfach:

Windoof Internetzeit

Klick auf die Uhrzeit-Anzeige in der rechten unteren Bildschirmecke, dann auf „Datum- und Uhrzeiteinstellungen aendern…“, den Reiter „Internetzeit“ auswaehlen und dort „ptbtime1.ptb.de“ als Zeitserver eintragen. Fertig. In einem Firmen-Netz mit seinen diversen Login-, Mail-, Web-, Datenbank-, File- und Daddel-Servern Weiterlesen

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KJM-Jugendschutz-Nullen-verzichten-auf-Sendezeitbegrenzung-im-Internet

Wer haette das gedacht: Die Kommission für Jugendmedienschutz (KMJ) hat endlich ihrem Ruf als juristischem Nullum alle Ehre gemacht und laesst per 1.Juni zwei Softwareloesungen nach §11 JMStV zur Selbstkastration beim Surfen im Internet zu. Schon irgendwie komisch, wenn Leute soviel faktische Macht demonstrieren, deren rechtliche Relevanz nach verbreiteter Meinung in der Rechtsliteratur eigentlich gegen Null geht. Nun ist das eigentlich auch keiner Meldung in einem IT-Blog wert, wenn jemand ohne Kompetenz etwas genehmigt. Die Auswirkungen aufs Internet oder zumindest dessen Nutzung in Deutschland sind jedoch nicht ganz unerheblich. Neben dem Programm der Telekom hat es jetzt auch „JuSProg“ geschafft, fuer die Einstufung von Seiten „ab 18“ anerkannt zu werden. Konsequenterweise schlaegt Google als Suchanfrage nach der Eingabe von „JuSProg“ heute jedenfalls schonmal die Erweiterung „JuSProg umgehen“ vor 😉

Google-Vorschlag: JuSProg umgehen

Google-Vorschlag: JuSProg umgehen

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Neujahrsputz: sicheres Loeschen durch Plaetten alter Festplatten mit DD unter Windows

Alle Jahre wieder schaut der ITler bei den Inventur auch in die Kiste, welche unterm Schreibtisch verstaubt. Seit Jahren waechst dort der Stapel alter Festplatten, die einer Zweitverwertung harren. Doch einfach verebayen geht ebensowenig wie beim Schrotthaendler entsorgen. Grundsaetzlich spricht da nix dagegen, ausser vielleicht, dass die Platte urspruenglich mal in einem Rechner der Buchhaltung knechtete und jetzt vielleicht noch die kompletten damaligen Finanzdaten gespeichert hat. Klar, die lassen sich loeschen. Aber sind auch wirklich alle Daten weg? Weiterlesen

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Mit ModPagespeed den Webseiten-Turbo einschalten

Wer seine Website ordentlich designt hat, kann mit ModPagespeed auch nichts verbessern sondern verschlechtert die Performance sogar. Falsch! Oder zumindest teilweise falsch. Grundsaetzlich ist es natuerlich richtig, dass ein zusaetzliches Modul auch zusaetzlich Zeit frisst. Andererseits ermoeglichen sich mit ModPagespeed ein paar Optimierungen, die auch der beste Designer nicht leisten kann. Etwa die mehr oder minder gezielte Auslagerung der Daten ins schnelle RAM. Eine Option, vor der Systemadmins nicht nur aus Kostengruenden eher zurueckschrecken. Weiterlesen

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